LakeScooters SC Wahlwies e.V.
Wir sind die LakeScooters aus Wahlwies, ein Rollerclub, der seit über 30 Jahren traditionell an Pfingsten den großen „Pfingstrun“ veranstaltet. Dieses Rollertreffen, mit einem Vespa-Rennen und zwei legendären Allnightern als Highlights, ist mittlerweile ein fester Bestandteil der Region und aber auch weit darüber hinaus. So begrüßen wir jedes Jahr Gäste aus ganz Deutschland, aber auch Rollerfans aus ganz Europa finden regelmäßig den Weg zur Eschenbühlhütte mit ihrem grandiosen Blick über den Bodensee.

Die Clubchronik des Lake Scooters SC
Bis zum fünften Pfingstmeeting waren wir ein mehr oder minder „wilder Haufen“, der sich jedes Jahr pünktlich zu Pfingsten zusammenfand, um „mal schnell“ ein Pfingsttreffen zu organisieren, das in Süddeutschland heutzutage seinesgleichen sucht.
Nach dem besagten fünften Treffen meinte aber die Wahlwieser Bevölkerung und einige „Großkopfete“, es könne so nicht weitergehen und wir sollten uns was überlegen, um dem Ganzen eine Struktur zu geben.
Nach wochenlangem Hin und Her beschlossen wir also, (wie immer „schnell mal“) einen Verein zu gründen. Das Ganze war dann aber doch nicht ganz so einfach, da jeder ordentliche Verein in Deutschland auch eine ordentliche Satzung braucht. Also haben wir uns die Nächte um die Ohren gehauen, Experten gefragt und irgendwann hatten wir mit kistenweiser Unterstützung von Rothaus dann mal einen Fetzen, über dem „Satzung des Vereins Lake Scooters SC Wahlwies e.V.“ stand.
So weit so gut, aber es gibt ja auch noch Amtsgerichte und Finanzämter, und da sitzen dann auch noch Leuchten, die meinen, ihre „guten Ratschläge“ müssen unbedingt in die Satzung von einem jungen und dynamischen Verein, wie wir einer sind.
Also hatten wir am Ende eine Satzung, die kaum noch eine Ähnlichkeit mit dem hatte, was wir entworfen hatten, aber damit konnte uns jetzt keiner mehr daran hindern, uns ins Vereinsregister eintragen zu lassen.
Wir waren darüber so waaaaaaahnsinnig erfreut, dass wir eine wasserdichte Satzung hatten und mußten diese deshalb gleich mal kräftig begießen.
Was bot sich dazu besser an als das Ganze auf einer hochoffiziellen Gründungsversammlung zu tun, bei der dieses Meisterwerk einer Satzung laut vorgelesen und (Gott sei’s gepriesen) von allen Anwesenden angenommen wurde.
Darüber waren wir so froh, dass wir erstmal abtrünnig wurden und zur Abwechslung mal einen Fürstenberg-Weizen heben mussten. Außerdem musste natürlich eine Vorstandschaft gewählt werden.
So geschah es dann auch, dass diese sieben Idioten von jetzt auf gleich „Führungskräfte“ wurden.
Nachdem sie ihre Wahl dann noch ausgiebig gefeiert und begossen hatten, machen Sie sich eines schönen Tages ohne Alkohol in der Birne und ohne eine Ahnung von dem zu haben, was sie erwartete (es kommt etwas Gewaltiges auf sie zu) nach Stocken auf, um beim Amtsgericht vor dem Notar die Eintragung ins Vereinsregister absegnen zu lassen.
Sie saßen also schüchtern auf ihren Stühlen, die in Reih und Glied standen und dermaßen unbequem waren und hörten sich die hochinteressanten Ausführungen des Notars an, als der große Moment gekommen war: er drückte auf ein Knöpfchen auf seinem Schreibtisch.
Wir mussten uns dann noch ausweisen (Gärtner Reni erst 2 Tage später, weil er mal wieder den Ausweis vergessen hatte) unterschrieben das Ganze dann noch schnell und verließen fluchtartig den Raum, als es auch schon aus dem Ersten herausplatzte: „Mann war das ein Trumm!“
Leider konnten wir das nicht begießen, weil wir alle noch zur Arbeit mussten.
Dies wurde dafür am Abend nachgeholt (mit Zäpfle natürlich).
Wochen später bekamen wir dann also Bescheid, dass wir ins Vereinsregister eingetragen sind und uns jetzt offiziell „e.V. “ schimpfen dürfen.
Nach weiterem Chaos mit Versicherung und Finanzamt sind wir jetzt also das, was wir halt sind: Die Lakescooters.
Obwohl wir eigentlich nie ein wirklicher Verein sein wollten (was wir hoffentlich auch nicht sind) machten wir inzwischen doch bei Sachen, mit an die anfangs keiner gedacht hat.
Wir haben zum Beispiel ein Fasnachtsfest organisiert, beim „Fest im Dorf“ mitgemacht und und und…
Jetzt wisst ihr also Bescheid.

